Time-to-Hire ist die Zeit vom Eingang einer Bewerbung bis zur Zusage. In kleinen Unternehmen verlängern vor allem späte Rückmeldungen und schwer koordinierbare Termine den Prozess. Feste Rückmeldezeiten, Telefoninterviews und schnelle Entscheidungen helfen am meisten.
Was ist Time-to-Hire?
Time-to-Hire misst die Tage zwischen dem Eingang einer Bewerbung und der Zusage der Person. Davon zu unterscheiden ist Time-to-Fill, die Zeit von der Ausschreibung bis zur Besetzung.
Warum Geschwindigkeit zählt
Gute Kandidaten sind schnell vergeben. Wer erst nach zwei Wochen antwortet, spricht oft mit jemandem, der schon zugesagt hat.
Die größten Bremsen
- Bewerbungen werden nur einmal pro Woche gesichtet.
- Terminabstimmung per E-Mail-Pingpong.
- Mehrere Gesprächsrunden für einfache Stellen.
- Entscheidungen warten auf eine Person.
Maßnahmen
- Bewerbungen täglich oder alle zwei Tage sichten.
- Kurzes Telefonat statt erstes Präsenzgespräch.
- Eine Gesprächsrunde plus Probearbeit genügt oft.
- Entscheidung innerhalb von zwei Tagen nach dem Gespräch.
- Zusage telefonisch, Vertrag direkt hinterher.
Messen
Notieren Sie für jede Einstellung das Eingangsdatum und das Zusagedatum. In einem Bewerbermanagement sehen Sie diese Daten automatisch.
Häufige Fragen
Was ist eine gute Time-to-Hire?
Für viele Stellen in KMU sind zwei bis drei Wochen ein realistisches Ziel.
Wie unterscheiden sich Time-to-Hire und Time-to-Fill?
Time-to-Hire beginnt mit dem Bewerbungseingang, Time-to-Fill schon mit der Ausschreibung.
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