Ein verständlicher Jobtitel mit (m/w/d), konkrete Aufgaben, wenige echte Anforderungen, greifbare Benefits, eine Gehaltsspanne und eine einfache Bewerbung: Das sind die Zutaten einer Anzeige, die gelesen wird. Vermeiden Sie Formulierungen, die nach dem AGG benachteiligen könnten.
Der Jobtitel entscheidet
Nutzen Sie den Begriff, nach dem Menschen suchen, nicht interne Bezeichnungen. „Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d)“ wird gefunden, „Technischer Allrounder Facility“ eher nicht. Das (m/w/d) gehört dazu, um alle Geschlechter anzusprechen.
Der bewährte Aufbau
- Einleitung: wer Sie sind, in zwei Sätzen.
- Aufgaben: vier bis sechs konkrete Punkte.
- Profil: nur, was wirklich nötig ist.
- Benefits: konkret, etwa „Firmenwagen auch privat“.
- Gehalt: als Spanne.
- Bewerbung: einfacher Weg und Ansprechperson.
Gehalt angeben?
Eine Gehaltsspanne erhöht die Aufmerksamkeit und spart Gespräche, die am Gehalt scheitern. Mit der Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie (EU 2023/970) müssen Arbeitgeber Bewerbenden künftig Angaben zum Einstiegsgehalt oder zur Gehaltsspanne machen. Es lohnt sich, schon jetzt damit anzufangen.
AGG: Diese Formulierungen vermeiden
- Altersangaben wie „junges, dynamisches Team“ oder „zwischen 25 und 35“.
- „Muttersprache Deutsch“, besser „sehr gute Deutschkenntnisse“.
- Geschlechtsspezifische Titel ohne (m/w/d).
- Anforderungen an Aussehen, Herkunft oder Familienstand.
Checkliste
- Titel mit Suchbegriff und (m/w/d)
- Arbeitsort und Arbeitszeit
- Konkrete Aufgaben und Benefits
- Gehaltsspanne
- Bewerbung in unter einer Minute
- Ansprechperson
- Strukturierte Daten für Google for Jobs
Häufige Fragen
Wie lang sollte eine Stellenanzeige sein?
So kurz wie möglich, so lang wie nötig. Meist reichen 250 bis 450 Wörter.
Muss (m/w/d) im Titel stehen?
Es ist der übliche Weg, alle Geschlechter anzusprechen und Benachteiligung im Sinne des AGG zu vermeiden.
Jobfindeo testen: Bewerbermanagement, Jobformular und Karriereseite für kleine und mittelständische Unternehmen. Kostenlos starten mit Free.
